Ausgründungen stützen Technologiestandort Aachen
Die IHK Aachen würdigt das große Engagement des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT bei der Ausgründung technologieorientierter Unternehmen. Rund 30 Firmen sind in den letzten 25 Jahren als Spin-Offs des Instituts entstanden. Die meisten dieser Ausgründungen haben sich in der Wirtschaftsregion Aachen niedergelassen und fördern so deren Konkurrenzfähigkeit. mehr Info
Marktchance Brasilien
Der brasilianische Markt für orthopädische Produkte wächst rasch und ist für deutsche Unternehmen sehr attraktiv. Das Fraunhofer- Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA erforscht in einer Studie diesen Markt. Auf der Informationsveranstaltung »Marktchance Orthopädie in Brasilien« bietet sich deutschen Unternehmen Gelegenheit, ihr Unternehmensanliegen direkt in die Studie und die Kooperationsplanung 2011 einzubringen. mehr Info
Kostengünstig und kompakt scannen
Die Inhalte der Döschen und Flaschen, aus denen Apotheker individuelle Medikamente für Patienten mischen, sehen meist gleich aus: weißes Pulver. Daher sind die Pharmazeuten verpflichtet, die Rezepturrohstoffe zu kontrollieren, damit jede Verwechslungsgefahr ausgeschlossen werden kann. Das ist ein zeitraubendes Procedere und ein teueres noch dazu, weil gängige Spektrometer so viel wie ein Mittelklasseauto kosten. mehr Info
Touchscreen aus Kohlenstoff
Touchscreens sind »in«. Noch hat die Technik allerdings ihren Preis: Die kleinen Bildschirme enthalten seltene und teure Elemente. Fraunhofer-Forscher entwickeln daher ein alternatives Display aus erneuerbaren, preisgünstigen und weltweit verfügbaren Rohstoffen. Auf der Messe nano tech in Tokio – Halle 5, Stand E-18-11 – stellen die Forscher vom 16. bis 18. Februar Touchscreens vor, die Carbon-Nanotubes enthalten. mehr Info
Nano-Welt in Farbe
Mikroskopisch kleine, nanostrukturierte Linsenarrays, die gestochen scharfe Bilder in brillanten Farben aufnehmen oder projizieren können, zeigen Fraunhofer-Forscher vom 16. bis 18. Februar auf der Messe nano tech 2011 in Tokio. mehr Info
Experte für optische Technologien kommt nach Freiburg
Seit 1. Januar 2011 leitet Prof. Dr. Karsten Buse das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM in Freiburg. Damit verbunden ist eine Professur für Optische Systeme am benachbarten Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Der 44-jährige Physiker war bislang Professor an der Universität Bonn, wo er seit über 10 Jahren den Heinrich-Hertz-Stiftungslehrstuhl der Deutschen Telekom AG innehatte. mehr Info
Verbundwerkstoffe aus Biopolymeren - natürlich stabil
Biobasierte Polymere werden bislang vor allem für Verpackungen oder Einweggeschirr eingesetzt. Fraunhofer-Forscher entwickeln stabile, natürliche Verbundwerkstoffe, die sich auch im Autobau nutzen lassen. Auf der nature.tec, der Fachschau für Nachwachsende Rohstoffe auf der Grünen Woche in Berlin (21. - 30. Januar), stellen sie umfangreiche Ergebnisse vor. mehr Info
Schneller zum Mikroscanner mit VarioS
Die Neuentwicklung mikroskopisch kleiner Scannerspiegel für optische Geräte wie Supermarkt-Handscanner ist zeitraubend. Industriekunden müssen viele Monate auf erste Muster oder Vorserienmodelle warten. Auf der Messe Photonics West 2011 in San Francisco stellen Fraunhofer-Forscher jetzt ihren »Mikroscanner-Baukasten« VarioS vor – ein schnelles und effizientes Fertigungssystem. Damit schrumpfen die Kosten und die Wartezeiten von der Bestellung bis zur Auslieferung auf wenige Wochen. mehr Info
Fettarm essen dank Lupinenproteinen
Lecker, gesund und nachhaltig erzeugt sollen Lebensmittel sein. Forscher arbeiten an neuen Verfahren, um möglichst viele Bestandteile von Pflanzen für die Ernährung zu nutzen. Künftig könnten pflanzliche Zutaten tierische Rohstoffe ersetzen. Lupinensamen lassen sich etwa zum Herstellen fettarmer, delikater Wurstwaren verwenden. mehr Info
Interaktiver Schaufensterbummel
Forscher wollen den Einkaufsbummel zum besonderen Erlebnis machen: Passanten können Schaufensterauslagen künftig per Gesten bedienen. Vier Kameras erfassen die 3D-Positionen von Händen, Gesichtern und Augen und wandeln diese in Befehle um. Waren lassen sich so auswählen und sofort kaufen – auch nach Ladenschluss. mehr Info
Kunststoffe mit Kohlendioxid imprägnieren
Kohlendioxid gilt als Klimakiller Nummer 1. Doch das Gas hat auch positive Eigenschaften. Forscher imprägnieren jetzt sogar Kunststoffe mit komprimiertem CO2. Die Einsatzmöglichkeiten des neuen Verfahrens sind vielfältig ­– sie reichen von gefärbten Kontaktlinsen bis hin zu antibakteriell ausgestatteten Türklinken. mehr Info
Lernen beim Fahren
Jeder lernt anders. Forscher haben ein System entwickelt, das es erlaubt, Lerninhalte ganz individuell anzupassen. LogiAssist spricht vor allem Unternehmen der Logistikbranche und Fernfahrer an. Sie können sich unterwegs mithilfe von Audio-Vorlesungen, Textdokumenten oder per Video weiterbilden. mehr Info
Minerale sorgen für bessere Raumluft
Eine der Emissionsquellen von Schadstoffen in Wohnräumen sind Spanplatten, die mit formaldehydhaltigem Kleber verleimt sind. Eine neue Methode soll bisherige Maßnahmen zum Verringern dieser Ausdünstungen ergänzen. Der Clou: Spezielle Minerale statten Holzwerkstoffe zudem mit raumluftreinigenden Eigenschaften aus. mehr Info
Radiometer spürt Brandherde auf
Waldbrände breiten sich meist rasend schnell und unkontrolliert aus. Feuer mit starker Rauchentwicklung fordern die Einsatzkräfte besonders heraus, denn die Brandherde lassen sich nur schwer ausfindig machen. Ein neuer radiometrischer Sensor lokalisiert die Ausbruchsstellen selbst bei eingeschränkter Sicht. mehr Info